Gummibärchentorte

Kennt Ihr die Tradition der Geburtstagstorten noch? 

In meiner Familie machte sie immer meine Großmutter. Derjenige, der Geburtstag hatte, durfte sich seine Lieblingstorte wünschen und die mußten auch alle essen. Mein Vater und ich haben uns immer eine klassische Buttercrèmetorte gewünscht.

 

Ich weiß..... die war nicht gerade Diätwürdig, aber es sind ja auch schon ein paar Jahre her das ich sie mir wünschen durfte.

Nuur ein paaar Jahre, mehr nicht..............

 

Seitdem meine Großmutter nicht mehr lebt, gibt es auch leider keine Torte mehr, oder eigentlich niemanden mehr der sie für mich macht.

Deshalb wollte ich die Tradition wenigstens an meine Neffen weitergeben. Das ist mir gelungen. Der Älteste wünscht sich immer diese Gummibärchentorte.

Diese Torte habe ich das erste Mal zum 3. Geburtstag für ihn zubereitet. Er wurde gestern 26 Jahre alt und hat sie sich wieder gewünscht.

Also hat er sie bekommen.

Sie ist sehr leicht herzustellen da man auf fertige Wienerböden zurückgreifen kann. Natürlich vermute ich, das selbstgebackene Böden leckerer schmecken, aber,

auch ich bin hin und wieder mal faul.

 

Sie hat uns jedenfalls die ganzen 23 Jahre immer gut geschmeckt. Auch dieses Jahr waren wir uns alle einig das sie wieder lecker war.

 

Ihr braucht an Zutaten:

3 Beutel Vanillepuddingpulver zum Kochen

5 Eßl. Zucker

900 ml Milch

200 g Margarine

1 kg Magerquark

1 Paket große Wienerböden, sollte die Torte allerdings höher werden braucht Ihr mehr Böden.

1 Glas Gelee, ich nehme gerne Waldbeergelee

 

Zubereitung:

1. Das Puddingpulver und den Zucker vermischen und mit etwas Milch verrühren.

2. Die restliche Milch aufkochen und das Puddingpulver hineingeben. Einmal aufkochen lassen und vom Herd nehmen.

3. Die Margarine unter den warmen Pudding geben und vermengen bis sie sich aufgelöst hat.

4. Nun nur noch den Quark unterheben und die Masse kaltstellen. Ich mache die Masse gerne einen Tag vorher.

5. Eine Hälfte der Wienerböden auf eine schöne Platte geben, etwas vom Gelee daraufgeben und eine gute Menge der Puddingmasse darauf verteilen.

Den nächsten Boden genauso bearbeiten, erst das Gelee, dann die Masse. Beim letzen Boden gebt Ihr kein Gelee mehr darauf, weil man die Puddingmasse sonst schlecht verteilen kann. Da es die oberste Schicht der Torte, also das Gesicht ist, sollte das ja schön aussehen.

6. Nun mit einem langen Messer noch die Ränder der Torte mit Puddingmasse versehen und Ihr könnt Eure

Garnierwut voll ausleben.

 

Bislang gab es bei uns immer eine Verzierung mit Gummibärchen, aber eigentlich hat die nie jemand gerne gegessen. Deshalb habe ich mich dieses Jahr für Smarties entschieden. Und was war? 

Originalton mein Neffe: " Wie, keine Gummibärchen drauf?"

Also werde ich sie, falls man meine Torte auch nächstes Jahr noch möchte, wieder Gummibärchen dekorieren.

Solltet Ihr gerade " Tante " oder " Onkel " geworden sein, könnt Ihr ja auch mit einer kleineren Version anfangen.

Viel Spaß beim Nachmachen

Iris

 


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