Wissenswertes über Claude Monet

Heute etwas Interessantes über das Haus Monet.

In der Familie Monet gab es oft Kuchen, doch eines vorweg: Der Künstler Monet hat nie den Kochlöffel selber geschwungen, sondern nur den Malpinsel. Das dann aber mit großem Erfolg.

Allerdings ließ er sehr gerne die Rezepte seiner Künstlerfreunde, von Schriftstellern oder Sammlern, die oft zu Gast waren, nachkochen. Er war ein genießerischer Mensch mit einem Hang zum Perfektionismus.

So stand er schon vor dem Morgengrauen auf und verbrachte einige Stunden in seinem Atelier. Von dort kam er gegen elf Uhr ins Haus und erwartete pünktlich um halb zwölf das Mittagessen. Der Gong rief die ganze Familie, seine Frau und seine acht Kinder, zu Tisch. Schon nach wenigen Sekunden Verzögerung hüstelte Monet nervös, was zur Folge hatte, dass in der Küche Panik ausbrach. Durch die frühe Zeit des Essens konnte Monet das beste Nachmittagslicht zum Malen nutzen. Da sein Tag früh begann, ging er gegen halb zehn zu Bett. Man kam deshalb nie auf die Idee, Gäste zum Abendessen einzuladen. Wenn sich dieser Ablauf einmal änderte, war Monet völlig durcheinander, da er mit Abweichungen nur schlecht zurecht kam.

 

Diese für mich neuen Seiten eines Künstlers, über den man schon so viel gelesen hat, wollte ich Euch nicht vorenthalten.

( Quelle: Zu Gast bei Monet, von Claire Joyes aus dem Styria Verlag).

 

Sollten Euch Geschichten zu Monet einfallen, die Euch interessant vorkommen, so freue ich mich darauf sie zu lesen und mich mit Euch auszutauschen.

Eure Iris

 

 

 

 

 

 

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